AKTUELLES

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Ich pflege wieder, wenn…

Was müsste sich ändern, damit ausgestiegene Pflegekräfte wieder in den Beruf zurückkehren und Teilzeit-Pflegekräfte ihre Stunden erhöhen? Wie groß wäre das Potenzial an Pflegekräften, um die Beschäftigten zu entlasten und eine gute Versorgung zu gewährleisten? Die Ergebnisse der Bremer Pilot-Studie „Ich pflege wieder, wenn …“ haben bereits Anfang 2021 großes regionales Interesse geweckt und Initiativen für Veränderungen in der Praxis angestoßen. Die Arbeitnehmerkammer Bremen, die Arbeitskammer des Saarlandes und das
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Bielefelder Appell: Schluss mit Ökonomisierung in Gesundheit, Pflege und Betreuung

25 Jahre Verschlechterung von Personalschlüsseln und Arbeitsverdichtung sind genug. Der Bielefelder Appell fordert deshalb auf der Grundlage einer ehrlichen Bestandsaufnahme einen Systemwechsel. Pflegerische und pädagogische Faktoren sollen in der Daseinsvorsorge im Vordergrund stehen, nicht ökonomische! In einem Update zu dem 2012 gestarteten Bielefelder Appell rufen die Bielefelder Mitarbeitervertretungen zu einem Umdenken auf. Hier geht es zum Bielefelder Appell und hier zur Pressemitteilung.
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Aktuelle Fassung der Wahlordnung zum MVG.EKD

Der Rat der EKD hat in seiner Sitzung am 24./25. Juni 2021 die 3. Änderung der Wahlordnung zum Kirchengesetz über Mitarbeitervertretungen beschlossen. Dabei wurde in § 2 Abs. 1b und § 9 Abs. 1b die pandemiebedingte Anpassung der Wahlordnung bis zum 30.04.2022 verlängert. Das vereinfachte Wahlverfahren, das zwischenzeitlich per Verordnung außer Kraft gesetzt worden war, ist nun wieder anwendbar. Erneut ist hiermit nicht das vorgesehene Verfahren über die Synode, sondern
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Studie zu psychischer Belastung von Gesundheitspersonal in der Covid-19-Pandemie

Im Rahmen einer Studie, die an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Augsburg / Bezirkskrankenhaus Augsburg und dem Lehrstuhl für Medizinische Psychologie und Soziologie durchgeführt wurde, wurden im Zeitraum vom 15. April bis 1. Mai 2020 in ganz Deutschland 3.669 Beschäftigte im Gesundheitswesen, darunter Angehörige der Ärzteschaft, der Pflege und des sonstigen Krankenhauspersonals, zu ihrer subjektiven Belastung und Stress angesichts der Pandemie mittels einer Online-Befragung anonym untersucht. Ebenso
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Erschwerniszulage nach TV DN durch Einigungsstelle

Der Kirchengerichtshof der Evangelischen Kirche in Deutschland hat zu der Frage entschieden, ob die Einigungsstelle im Bereich des TV DN für eine Vereinbarung zur Festlegung von Zuschlägen gem. Anlage VI des Tarifvertrages zuständig ist: Auf Antrag der Mitarbeitervertretung ist die Einigungsstelle nach § 36a MVG.EKD als “besondere Schlichtungsstelle” nach § 5 der Anlage VI TV DN einzusetzen. Die Einigungsstelle ist nicht offensichtlich unzuständig für eine Ver­einbarung zur Festlegung von Zuschlägen
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Tarifeinigung in der Diakonie Niedersachsen

Am 9. Juni haben sich die Tarifvertragsparteien des TV DN unter anderem auf eine Erhöhung der Tabellenentgelte für  Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer um 1,4 Prozent, mindestens aber um 45 €, geeinigt. Die Beschäftigten der Diakonie Niedersachsen erhalten darüber hinaus in diesem Sommer eine nach Entgeltgruppen gestaffelte, steuerfreie Corona-Prämie. Die Details der Einigung finden Sie hier.
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Handlungshilfe zur zweiten Corona-Prämie in Krankenhäusern

Ver.di hat eine Handlungshilfe bezüglich der zweiten Corona-Prämie entwickelt. Die Prämie ist durch das Gesetz zur Fortgeltung der die epidemischen Lage von nationaler Tragweite betreffenden Regelungen durch die Einführung des § 26 d im Krankenhausfinanzierungsgesetz beschlossen worden. Wie schon bei der ersten Prämie im September 2020 ist problematisch, dass die Prämie nicht bei allen Beschäftigten in den Krankenhäusern ankommt. Zudem werden die betrieblichen Interessenvertretungen in die schwierige Lage versetzt, dass
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Erneute Änderung von Arbeitsschutzregelungen

Nur wenige Tage nach Inkrafttreten der 2. Änderungsverordnung zur SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung mit der Pflicht zum Angebot von Selbsttests ist diese erneut geändert worden. Selbsttests sind nunmehr allen Beschäftigten, „soweit diese nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten“, zweimal pro Kalenderwoche anzubieten. Die Pflicht zum Angebot von Arbeiten in der Wohnung der Beschäftigten (Homeoffice) aus der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung herausgenommen und mit Ergänzung in das Infektionsschutzgesetz integriert. Dort heißt es nun in §
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